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Winzerverein Reichenau

Im Jahre 818 wurden unter Abt Hatto dem I. auf der Augia felix - der glücklichen Insel - die ersten Reben gepflanzt. So nimmt die Geschichte des Weinbaus auf der Reichenau mit dem ehemaligen, bedeutenden Benediktinerkloster seinen Anfang.

Die Rebflächen der Insel Reichenau

Rebarbeiten  Der alte Winzerkeller

Zeitweise gab es über 200 Hektar Rebfläche. Und das war notwendig! Denn im Benediktinerkloster Reichenau hatte jeder Mönch das Recht, einen viertelliter Wein pro Tag zu trinken. An religiösen Feiertagen gab es allerdings keine Einschränkungen und das waren stattliche 150 pro Jahr. Seit jeher werden die Weine im alten Klosterkeller gekeltert. Und auch heute noch ist es nur eine Tür, die das Bürgermeisterbüro vom Weinkeller trennt.

Auf rund 18 Hektar baut der 1896 gegründete Winzerverein Reichenau Müller-Thurgau, Blauer Burgunder, Grauburgunder, Kerner und Gutedel-Reben an. Somit ist der Winzerverein Reichenau die kleinste Winzergenossenschaft Deutschlands und auch eine der Ältesten. Im Jahre 2000 wurde die Insel zudem von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

Weißweine werden frisch und fruchtig, Rotweine dagegen klassisch ausgebaut. Das Bodenseeklima verhilft dem Weinbau auf der Insel Reichenau zu einer hohen Sonnenscheindauer. Die Seefläche rund um die Insel ist zudem ein großer Licht- und Wärmereflektor, die wie eine natürliche Klimaanlage für geringe Temperaturschwankungen sorgt und Fröste verhindert.

Einen kurzen Film über den Winzerverein Reichenau finden Sie hier.

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