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Spreewald

Wo der Postbote mit dem Kahn kommt, wo Straßenschilder zweisprachig sind, wo man auf dem Gurkenradweg radeln kann während sich der Wald im Wasser spiegelt - da ist man im Spreewald angekommen.

Wasserfließ im Spreewald mit einer Kanufahrerin

Bildnachweis: Tourismusverband Spreewald

Grüne Wiesen, schattige Wälder, romantische Fließe – nur eine Autostunde von Berlin entfernt liegt das UNESCO-Biosphärenreservat Spreewald, auch bekannt als "das grüne Venedig". Eiszeitliche Prozesse formten die in Europa einmalige Naturlandschaft mit seinem rund 970 km umfassenden Netz von Fließgewässern. Damals wie heute bestimmt das Wasser den Lebensrhythmus der im Spreewald lebenden Menschen. Jedes Gehöft besitzt einen kleinen Hafen sowie einen Kahn, mit dem früher die Ernte vom Feld geholt und die Kinder zur Schule gebracht wurden. Auch heute noch dienen die Wasserwege dem Transport von Lebensmitteln und Briefen.

Im 6. Jahrhundert siedelten sich hier die Sorben, ein slawischer Volksstamm, an. Seither sind sie mit ihren Bräuchen untrennbar mit der Region verbunden. Dazu gehört zum Beispiel das  Verzieren von Ostereiern. Mit der Wachs- und Kratztechnik, dem Ätzen und Bossieren entstehen bunte Kunstwerke, die Ostersträuche und -nester schmücken. Dabei werden den bunten Ornamenten verschiedene Bedeutungen zugesprochen. So geben z.B. die Wolfszähne (Dreiecke) Kraft und Schutz vor dem Bösen.

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